Osteopathie
„Krankheit finden kann jeder,
Gesundheit zu finden sollte die Aufgabe eines Osteopathen sein.
Dr. Andrew Taylor Still
Die Tradition der Osteopathie
Dr. Andrew Taylor Still (1828 – 1917) gründete die Osteopathie in den USA –
nach eigenen Angaben am 22. Juni 1874 um 10 Uhr morgens.
Sie wurde schnell zu einer tragenden Säule im amerikanischen Gesundheitssystem
und ist heute laut WHO eines der bedeutendsten Systeme der Komplementärmedizin.
Wegen ihrer vielen Vorzüge und Wirkpotenziale wird sie bei Patienten immer beliebter.
Die Osteopathie ist bekannt für
- ihre integrierende Sicht auf alle Teile des menschlichen Seins,
- ihre Ganzheitlichkeit und
- ihr Streben nach Gesundheitsförderung (Salutogenese).
Komponenten der Osteopathie
Klassisch gibt es drei Säulen der Osteopathie:
-parietale Osteopathie
-viszerale Osteopafthie
-kraniosakrale Osteopathie
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Die WHO listet fünf verbreitete Säulen der Osteopathie auf: Mehr nur als Link
Grafik 1 Biomechanisches Modell
Dieses Modell behandelt Muskeln, Gelenke, Bänder, Faszien etc.
(parietale Osteopathie).
Es adressiert Beschwerden wie Rückenschmerzen, Arthrose, Verletzungen etc.
Patienten profitieren durch verbesserte Beweglichkeit, Schmerzlinderung, stabilere Haltung etc.
Grafik 2 Neurologisches Modell
Dieses Modell behandelt das Nervensystem, inklusive Sinnesempfindungen (Sensorik) und Bewegung (Motorik).
Es adressiert Beschwerden wie Kopfschmerzen, Neuralgien, Taubheitsgefühle, neurologische Störungen etc.
Patienten profitieren durch bessere Nervenleitung, reduzierte Sensibilitätsstörungen, gesteigerte Koordination.
Grafik 3 Respiratorisch – zirkulatorisches Modell
Dieses Modell behandelt Atmung, Kreislauf, Zwerchfell, das Kraniosakrale System (Kraniosakrale Osteopathie) etc.
Es adressiert Beschwerden wie Asthma, Bluthochdruck, Schwindel, chronische Müdigkeit etc.
Patienten profitieren mit freierer Atmung, besserem Kreislauf, innerer Ruhe etc.
Grafik 4 Metabolisch – energetisches Modell
Dieses Modell behandelt Stoffwechsel, Drüsen, Energieflüsse, Organe (Viszerale Osteopathie)
Es adressiert Verdauungsprobleme, Reflux, Menstruationsbeschwerden, Immunschwäche etc.
Patienten profitieren mit optimiertem Stoffwechsel, gelösten Organblockaden, mehr Vitalität etc.
Grafik 5 Biopsychosoziales Modell
Dieses Modell thematisiert Psyche, Emotionen und soziale Faktoren.
Es adressiert Burnout, Angststörungen, Schlafstörungen und psychosomatische Beschwerden.
Patienten profitieren von emotionaler Entlastung, besserer Lebensqualität und Selbstwirksamkeit.
Bild von Andrew Taylor Still????????????????????
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